Marienkrankenhaus Kassel
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Schlafmedizin

Schlafmedizin am Marienkrankenhaus

Dem Schlaflabor des Marienkrankenhauses ist es gelungen, schlafmedizinisches Wissen, technische perfekte Ausstattung und freundliches Ambiente in einer Weise zu vereinen, die nicht nur eine zuverlässige Erkennung und Behandlung schlafbezogener Erkrankungen garantiert, sondern dem Patienten auch eine Atmosphäre zum Wohlfühlen vermittelt. Dies ist gerade bei Störungen des Schlafes von besonderer Bedeutung.

Apparative Ausstattung:

  • Computergestützte Polysomnographieplätze in komfortablen Einzelzimmern
  • zahlreiche mobile Polygraphiesysteme
  • 10.000-Lux-Lichttherapiegerät
  • Sämtliche Geräte zur Sauerstofftherapie, nächtlichen Atemhilfstherapie und
    nicht-invasiver Beatmung
 876 0141

Während Ihres Schlafes werden zahlreiche
Messungen aufgezeichnet und ausgewertet.

Leistungsspektrum:

  • Durchführung sämtlicher schlafrelevanter Untersuchungen
  • Messungen der Tagesbefindlichkeit
  • Medikamentöse Therapie von Schlafstörungen
  • Apparative Therapie schlafbezogener Erkrankungen
  • Patientenberatung und -betreuung
  • Psychologische Betreuung
  • Kooperation mit Selbsthilfegruppen
  • Regelmäßige Fortbildung von Ärzten/Ärztinnen, Pflegepersonal und Patienten/Patientinnen
  • Enge Kooperation mit Hausärzten, Fachärzten/-innen und niedergelassen Schlafmedizinern/-medizinerinnen und anderen Schlaflabors
  • Ausbildung von Schlafmedizinern/-medizinerinnen, Schwestern und Pflegern sowie Studenten und Studentinnen
  • Kurse zum Erwerb der Qualifikation nach den BUB-Richtlinien

Die moderne Schlafmedizin unterscheidet über 80 verschiedene Schlafstörungen und Erkrankungen des Schlafes, die zu erheblichen Einbußen an Lebensqualität und Lebenserwartung führen können. Aufgabe der Schlaflabore ist es, diese Erkrankungen zu erkennen und zu behandeln.

 

045 9307    212 9474
Schlafmedizinisches Zentrum   Aufnahmegespräch

 

649 9913
 Verkabelung der Patientin

Ein Beispiel einer schweren Erkrankung des Schlafes ist die Schlafapnoe:

Hierbei ist nicht nur das einfache Schnarchen ein gefährliches Symptom, sondern das Schnarchen, welches von gehäuften Atemaussetzern (in der Regel bemerkt dies nur der Bettpartner) begleitet ist. Gehäufte Atemaussetzer während der Nacht führen zu einem nicht erholsamen Schlaf.

Der Betroffene wacht in der Regel morgens unausgeschlafen auf, klagt häufig über Kopfschmerzen und fühlt sich während des Tages müde. Diese Tagesmüdigkeit ist u.a. Ursache für zahlreiche Unfälle, die in Folge von unzureichender Konzentration oder Sekundenschlafphänomenen auftreten. Unabhängig von den Problemen eines nicht erholsamen Schlafes geht man davon aus, dass die schlafbezogenen Atmungsstörungen Bluthochdruck, Herzinfarkte und Schlaganfälle begünstigen.

Sofern bei einem Patienten eine entsprechende Symptomatik vorliegt, erfolgt in der Regel eine ambulante Untersuchung mittels eines tragbaren Aufzeichnungsgerätes, welches die Atmung, das Schnarchen, den Sauerstoffgehalt im Blut und auch den Herzschlag erfasst. vor einer solchen Untersuchung ist eine ausfühliche Diagnostik erforderlich. Sofern die klinischen Hinweise typisch für das Vorliegen einer entsprechenden Störung sind und/oder zusätzlich deutliche Veränderungen in dem ambulant aufgezeichneten Schlafprofil vorliegen, wird die weiterführende Abklärung im Schlaflabor durchgeführt. Hier wird der ambulante Befund nochmals überprüft und es erfolgen zahlreiche  zusätzliche Messungen während der Nacht (Hirnstrommessung, Messung der Muskelaktivität, Erfassung der Beinbewegungen, Videoaufzeichnung der Bewegungen im Schlaf usw.). Sollte sich der Befund einer therapiebedürftigen Störung bestätigen, wird oft eine Beatmungstherapie begonnen.

Eine individuelle Nasenmaske wird durch unsere speziell in der Schlafmedizin ausgebildeten Schwestern angepasst. Über diese festsitzende Nasenmaske wird mittels eines kleinen Beatmungsgerätes ein kontinuierlicher Luftstrom während der Nacht in die Lunge geblasen. Dieser Luftstrom verhindert, dass es zu einem Atemstillstand kommt. Es ist wichtig, genau den Druck festzulegen, der erforderlich ist, um die oberen Atemwege aufzuhalten. Die Überprüfung, inwieweit die Störungen durch die Behandlung beseitigt werden können, erfolgt in den nachfolgenden Schlaflabornächten.