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Neu- und Erweiterungsbau offiziell eröffnet

Neu- und Erweiterungsbau am Marienkrankenhaus Kassel offiziell eröffnet

Die letzen Arbeiten am Neu- und Erweiterungsbau des Marienkrankenhauses Kassel sind nun abgeschlossen und das Gebäude konnte Anfang Januar offiziell eröffnet werden. Für das Krankenhaus stellt der Abschluss dieser Baumaßnahme einen wichtigen Schritt dar, denn neben einer Erweiterung der Fläche gehen damit auch eine Optimierung des Leistungsspektrums und die Vermeidung von Versorgungsengpässen einher. Nicht nur in seiner apparativen Ausstattung, sondern auch baulich zählt die Klinik nun zu den modernsten Krankenhäusern der Stadt.

„Der Neu- und Erweiterungsbau stellt einen wichtigen Meilenstein für die Entwicklung unseres Krankenhauses dar, denn damit tragen wir dem gestiegenen Flächenbedarf, der Leistungssteigerung und dem erweiterten Leistungsspektrum Rechnung", erläutert der Geschäftsführer des Marienkrankenhauses, Michael Schmidt, anlässlich eines Pressetermins zur öffentlichen Vorstellung des Neubaus. Rund 2.000 Quadratmeter neuer Fläche, die sich auf vier Geschosse verteilt, sind durch die Maßnahme entstanden, in die das Krankenhaus rund 6 Millionen Euro investiert hat. Neben einer Wahlleistungsstation mit 21 Betten sind hier nun noch die ambulante Physiotherapie, das Schlafmedizinische Zentrum und das Neurozentrum angesiedelt.

Bessere Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung

Die Initialzündung für die Baumaßnahme hat vor allem die Entscheidung des Krankenhauses gegeben, die ambulanten und stationären Leistungen besser zu verzahnen und die Patientenströme in der Klinik besser zu kanalisieren, um Engpässe zu vermeiden. Dazu führt Schmidt aus: „Die Qualität und Effizienz einer optimalen medizinischen Versorgung hängt – insbesondere bei komplexeren Erkrankungen – ganz wesentlich von einer funktionierenden Schnittstelle zwischen stationären Leistungen und der vor – bzw. nachgeschalteten ambulanten Betreuung der Patienten ab. Daher haben wir uns entschlossen die Verzahnung dieser beiden Bereiche zu optimieren. Dazu waren jedoch zusätzliche Leistungseinheiten notwendig, die wir im Bestandsbau nicht hätten umsetzen können." So ist im Neubau nun das ambulante Neurozentrum untergebracht, in dem die Patienten der stationären Abteilung für Neurochirurgie vor und nach einem stationären Aufenthalt versorgt werden können. „Damit ist eine optimale Versorgung aus einer Hand gewährleistet", so Schmidt. Ebenso ist hier die Physiotherapie angesiedelt, die die Leistungen der stationären Physiotherapie des Krankenhauses um ambulante Leistungen ergänzt. Damit können Patienten beispielsweise aus der Unfallchirurgie, dem Adipositaszentrum oder anderen Abteilungen, die während ihres stationären Aufenthaltes physiotherapeutisch betreut wurden, ihre Behandlung mit demselben Team ambulant fortführen.

Patientenströme optimieren und Engpässe vermeiden

Ein weiterer zentraler Grund für die Baumaßnahme lag in der Notwendigkeit, die Patientenströme zu den verschiedenen Abteilungen besser zu steuern, wie Geschäftsführer Schmidt deutlich macht: „Die kontinuierliche Leistungssteigerung ist natürlich mit steigenden Patientenzahlen verbunden. Allein im Schlafmedizinischen Zentrum werden in diesem Jahr voraussichtlich rund 2.000 Patienten versorgt. Diese Steigerung würde vermehrt zu Engpässen bei der Anmeldung im Empfangsbereich führen. Mit dem Neubau können wir diese Situation nun deutlich entzerren. Da das Schlafmedizinische Zentrum nun im Neubau angesiedelt ist und sich die Patienten künftig dort anmelden, wird der Empfangsbereich im Haupthaus deutlich entlastet."

Aber auch die stationäre Unterbringung von Patienten und Patientinnen im Bestandsbau wird durch die neue Station im Neubau deutlich entlastet. In freundlichen und hellen modern ausgestatteten Zimmern umfasst die neue Wahlleistungsstation, die von allen Abteilungen des Krankenhauses belegt wird, 14 Zimmer mit 21 Betten. „Damit wird auch die Belegungssituation auf den bestehenden Bettenstationen entlastet", so Schmidt.

Modernes Baukonzept mit Vorgaben

Der Neubau ist als separates Gebäude links neben dem Haupthaus auf dem Gelände des Marienkrankenhauses konzipiert und in Teilabschnitten aufgeständert. Dazu erläutert der verantwortliche Architekt, Eckart Rittweger vom Frankfurter Architekturbüro Stöhr & Partner: „Mit der Erhaltung der erweiterten Parkflächen, der Krankenwagenzufahrt und der Rettungswege für die Feuerwehr hatten wir drei Vorgaben zu berücksichtigen, die auch im baulichen Konzept Ihre Umsetzung gefunden haben. So bleibt die Parkfläche durch die Aufständerung vollständig erhalten. Zur Erhaltung der Anfahrtswege für Krankenwagen und Feuerwehr ist ein direkter Anschluss des neuen Gebäudes an das Bestandsgebäude nicht auf allen Ebenen umgesetzt." In seiner Gestaltung, Technik und Infrastruktur folgt der barrierefreie Neubau den modernsten Standards des Krankenhausbaus. Alle Patientenzimmer und Räume des Innenbereichs sind teilklimatisiert und können im Sommer auch gekühlt werden. Die Fensterflächen sind mit Sonnenschutzverglasung ausgestattet. Zudem sind die jeweils sieben Ein- und Zweibettzimmer mit großzügigen Nasszellen mit  bodengleichen Duschen, WC und einer Ablage mit eingelassenem Waschbecken ausgestattet. Die Beheizung des neuen Gebäudes ist nach der neuen Energieeinsparverordnung konzipiert und erfolgt über das Fernwärmesystem des Krankenhauses. „Die Zimmer bieten einen sehr guten Komfort und auf der Westseite des Gebäudes einen überragenden Blick zum Bergpark Wilhelmshöhe und den Habichtswald", so Rittweger. Geschäftsführer Schmidt ergänz abschließend: „Mit dem Neubau zählt das Marienkrankenhaus nicht nur mit seiner apparativen Ausstattung sondern auch baulich zu den modernsten Kliniken in Kassel."

Neubau 
 Ansicht Neu- und Erweiterungsbau

 

Zimmer   Bad
 2-Bett Zimmer im Erweiterungsbau  Großzügige Nasszelle

 

 


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