MVZ

Rundum bestens betreut! Medizi­ni­sches Versor­gungs­zentrum (MVZ) des Marien­kran­ken­hauses Kassel bietet modernste ambulante Versorgung

Seit Januar 2021 steht Ihnen im MVZ des Marien­kran­ken­hauses Kassel in der Marburger Straße 85/85a in unmit­tel­barer Nähe zur Klinik ein hochwer­tiges Angebot zur ambulanten medizi­ni­schen Versorgung zur Verfügung. Unser MVZ in der Opern­straße 9 ist seit Dezember 2020 geschlossen.

In unserem MVZ bieten wir chirur­gische Leistungen für Patienten in den Bereichen:

Das Angebot machen ärztliche Leistungs­träger des Marien­kran­ken­hauses Kassel in ihren Spezialgebieten.

Ihr Vorteil: Schnitt­stelle ambulanter und statio­närer Versorgung

Neben der hohen Qualität durch die Bündelung ärztlicher Fachkom­pe­tenzen in der ambulanten Versorgung können so aber auch Reibungs­ver­luste beim Übergang zu einer statio­nären Versorgung vermie­denen werden. Denn sollte eine stationäre Aufnahme nötig werden, kann den Patienten ohne Infor­ma­ti­ons­verlust eine Versorgung im Marienkrankenhaus Kassel angeboten werden.

Bei vielen Erkran­kungen beginnt die Versorgung der Betrof­fenen zunächst ambulant beim nieder­ge­las­senen Spezia­listen, der darüber entscheidet, ob eine stationäre Aufnahme erfor­derlich ist.

Mitunter kommt es bei diesem Übergang zu Reibungs­ver­lusten, wenn etwa bei der statio­nären Aufnahme bestimmte Unter­su­chungen erneut durch­ge­führt werden müssen. Erfolgen die ambulante und stationäre Versorgung jedoch aus einer Hand, lassen sich diese Doppel­un­ter­su­chungen in der Regel vermeiden.

Eine reibungslose Abstimmung an der Schnitt­stelle zwischen ambulanter und statio­närer Versorgung muss vor allem im Interesse der Patienten und der Qualität entlang des gesamten Versor­gungs­pro­zesses erfolgen.

Ambulante Eingriffe

Im neuen Gesund­heits­zentrum erwarten Patienten nicht nur vollständig neue Räume mit optimierten Abläufen für die Sprech­stunden. Die neue Praxis im zweiten Oberge­schoss verfügt auch über Eingriffs­räume, in denen vorrangig prokto­lo­gische Opera­tionen durch­ge­führt werden.

Prokto­lo­gische Eingriffe

  • Entfernung von Hämorrhoiden
  • Operative Entfernung von chroni­schen Analfissuren
  • Chirur­gische OPs von Steißbeinfisteln
  • Chirur­gische OPs von Analfisteln
  • Analven­en­throm­bosen
  • Marisken
  • Condy­lomata (Feigwarzen) etc.

Weitere ambulante chirur­gische Eingriffe wie u. a.

  • Implan­tation eines Ports als Zugang für eine Chemotherapie
  • Entfernung von Lipomen

Angeboten werden im MVZ Leistungen in den Bereichen Prokto­logie unter Leitung von:

Dr. medic IM Temeschburg Jens Wüstenberg

MVZ Chirurgie

Im MVZ finden Sprech­stunden mit folgenden Chirurgen statt:

Unsere Experten nehmen sich Zeit für Ihr spezi­elles Anliegen.

PD Dr. Wulf Hamelmann
Endokrine Chirurgie

PD Dr. Johannes Heimbucher
Reflux­krankheit / Adipositas

Dr. Michael Hoffmann
Herni­en­chir­urgie (privat­ärztlich)

Dr. Michael Padva
Herni­en­chir­urgie

Dr. Jutta Goepfert
Prokto­logie / Viszeralchirurgie

MVZ Pneumo­logie

 

Die ambulante Diagnostik und Therapie der Pneumo­logie ist am Marienkrankenhaus Kassel im MVZ Pneumo­logie gebündelt. Neben unserer pneumo­lo­gi­schen Praxis gehören die ASV Tuber­kulose und die ASV PAH (pulmo­nal­arte­ri­eller Hyper­tonus) sowie unsere Schluck­am­bulanz und das Luftnot­zentrum dazu.

In unserer Praxis behandeln wir Patienten mit allen pneumo­lo­gi­schen Krank­heits­bildern wie z. B. Bronchi­al­kar­zinome, inter­s­ti­tielle Lungen­er­kran­kungen etc.

ASVs sind Spezi­al­am­bu­lanzen für seltene Erkran­kungen, deren Therapie in spezia­li­sierten Ambulanzen gebündelt werden sollen, in denen ein hoher organi­sa­to­ri­scher Standard erfüllt sein muss. Patienten mit Verdacht auf Tuber­kulose oder bereits nachge­wie­sener Tuber­kulose werden hier behandelt. Wir versorgen hier auch Patienten mit atypi­scher Mykobakteriosen.

Die pulmo­nal­arte­rielle Hyper­tonie, kurz PAH, ist eine zwar seltene aber relevante Erkrankung, wenn es um die Abklärung unklarer Luftnot geht – insbe­sondere bei Patienten, bei denen im Vorfeld bereits geschei­terte Abklä­rungs­ver­suche der Luftnot­sym­pto­matik durch­ge­führt wurden. Im Mittel­punkt in der Abklärung der PAH steht die Rechts­herz­ka­theter-Unter­su­chung, neben Erfahrung und Wissen um die Erkrankung. Als Spezi­al­am­bulanz haben wir außerdem die Möglichkeit die häufig teuren Spezi­al­me­di­ka­mente zu verordnen.

Unsere Schluck­am­bulanz ist Teil des Dyspha­gie­netzes Kassel:

Schluck­stö­rungen, sogenannte Dysphagien, sind ein weit verbrei­tetes und zunehmend gravie­rendes klini­sches Problem.

Unter­schied­liche Erkran­kungen aus verschie­denen medizi­ni­schen Fachrich­tungen können zu einer Dysphagie führen. Der Schlag­anfall ist die häufigste Ursache für die Entwicklung einer akuten Dysphagie. Noch bis vor wenigen Jahren war die Zahl der Menschen, die nach einem Schlag­anfall eine Lungen­ent­zündung entwi­ckelt haben, sehr hoch. Diese Lungen­ent­zün­dungen werden dadurch verur­sacht, dass Nahrung oder Flüssig­keiten in die Atemwege gelangen.

Auch bei anderen neuro­lo­gi­schen Erkran­kungen wie beispiels­wiese Morbus Parkinson oder ALS, kann es zu Schluck­stö­rungen kommen. In den letzten Jahren hat sich die Möglichkeit der Dysphagie-Diagnostik deutlich weiter­ent­wi­ckelt und Schluck­stö­rungen werden besser erkannt.

Auch die Möglich­keiten, diesen Schluck­stö­rungen thera­peu­tisch durch Übungen, Kompen­sa­ti­ons­mög­lich­keiten oder Kostan­passung zu begegnen, haben sich stark weiterentwickelt.

Neben neuro­lo­gi­schen Erkran­kungen können auch Tumoren, psychische Erkran­kungen oder Erkran­kungen des Magen-Darm-Traktes Dysphagien verur­sachen. Zudem weisen 80 Prozent der langzeit­be­atmeten Patienten Schluck­stö­rungen auf.

Aufgrund dieser unter­schied­lichsten Ursachen sollte für Diagnostik und Therapie auch eine Vielzahl von Fachdis­zi­plinen heran­ge­zogen werden. Im multi­dis­zi­pli­nären Team, bestehend aus Ärzten verschie­dener Fachrich­tungen – wie Neuro­logen, Geriater, Gastro­en­te­ro­logen, Hals-Nasen-Ohren-Ärzte, Phoniater, Radio­logen, Pneumo­logen – und Logopäden können Schluck­pro­bleme aus verschie­densten Blick­winkeln betrachtet und gemeinsame Lösungs­an­sätze generiert werden.


Im Dyspha­gienetz Kassel sind folgende Fachdis­zi­plinen als Netzwerk­partner vereint:

  • PD Dr. med Andreas Bastian (Chefarzt Klinik für Pneumo­logie und Infek­tio­logie) am Marienkrankenhaus Kassel
  • PD Dr. med. Christian Roth (Neuro­logie) am DRK Kassel
  • Dr. med. Gero Moog (Chefarzt Klinik für Gastro­en­te­ro­logie und Hepato­logie) am Marienkrankenhaus Kassel
  • Dr. med. Martin Koch (HNO, Phoniatrie) Praxis Hollän­dische Straße 75, Kassel, Belegarzt am Marienkrankenhaus Kassel
  • Antje Schupmann, Logopädin im Thera­pie­zentrum am Rothenberg im Gesund­heits­zentrum am Marienkrankenhaus Kassel

Unser Ziel ist es, eine Anlauf­stelle für Patienten mit Schluck­stö­rungen und für zuwei­sende Ärzte zu bieten.


Wir setzen je nach Bedarf folgende Möglich­keiten zur Dysphagie-Diagnostik ein: 

  • Klinische Schluck­un­ter­su­chung
  • Screening-Verfahren
  • Schlu­cken­do­skopie FEES (= fiber­optic Evaluation of Swallowing)
  • Röntgen­breischluck
  • Gastro­skopie
  • Ultra­schall

Eine Termin­vergabe ist nur mit Überweisung durch den Haus- oder Facharzt möglich. Auch Thera­peuten können ihre Patienten zur Abklärung der Schluck­pro­bleme anmelden.


Unser Luftnot­zentrum ist explizit für Patienten mit chroni­scher Luftnot und deren stationäre Diagnostik und Therapie im Marienkrankenhaus Kassel. Häufig ist es aller­dings sinnvoll, dass wir diese Patien­tinnen und Patienten zumindest einmal vorab ambulant in unserem MVZ Pneumo­logie gesehen haben.