Schlaf­me­di­zi­ni­sches Zentrum

Herzlich willkommen im Schlaf­me­di­zi­ni­schen Zentrum
im Marienkrankenhaus Kassel!

Dem Schlaf­labor des Marien­kran­ken­hauses gelingt es, schlaf­me­di­zi­ni­sches Wissen, technische perfekte Ausstattung und freund­liches Ambiente in einer Weise zu vereinen, die nicht nur eine zuver­lässige Erkennung und Behandlung schlaf­be­zo­gener Erkran­kungen garan­tiert, sondern dem Patienten auch eine Atmosphäre zum Wohlfühlen vermittelt. Dies ist gerade bei Störungen des Schlafes von beson­derer Bedeutung.

Ihr
Prof. Dr. med. Martin Konermann
Ärztlicher Direktor / Chefarzt Klinik für Allge­meine Innere Medizin
Leiter Schlaf­me­di­zi­ni­sches Zentrum
Marienkrankenhaus Kassel
Facharzt für Innere Medizin, Kardio­logie, Angiologie,
Inten­siv­me­dizin, Schlaf­me­dizin, Somnologie

Apparative Ausstattung

  • compu­ter­ge­stützte Polys­om­no­gra­phie­plätze in komfor­tablen Einzelzimmern
  • zahlreiche mobile Polygraphiesysteme
  • 10.000-Lux-Lichttherapiegerät
  • sämtliche Geräte zur Sauer­stoff­the­rapie, nächt­lichen Atemhilfs­the­rapie und
    nicht-invasiver Beatmung

Leistungs­spektrum

  • Durch­führung sämtlicher schlaf­re­le­vanter Untersuchungen
  • Messungen der Tagesbefindlichkeit
  • Medika­mentöse Therapie von Schlafstörungen
  • apparative Therapie schlaf­be­zo­gener Erkrankungen
  • Patien­ten­be­ratung und -betreuung
  • Psycho­lo­gische Betreuung
  • Koope­ration mit Selbsthilfegruppen
  • regel­mäßige Fortbildung von Ärzten/Ärztinnen, Pflege­per­sonal und Patienten/Patientinnen
  • enge Koope­ration mit Hausärzten, Fachärzten/-innen und nieder­ge­lassen Schlaf­me­di­zi­nern/-medizi­ne­rinnen und anderen Schlaflabors
  • Ausbildung von Schlaf­me­di­zi­nern/-medizi­ne­rinnen, Schwestern und Pflegern sowie Studenten und Studentinnen
  • Kurse zum Erwerb der Quali­fi­kation nach den BUB-Richtlinien

Die moderne Schlaf­me­dizin unter­scheidet über 80 verschiedene Schlaf­stö­rungen und Erkran­kungen des Schlafes, die zu erheb­lichen Einbußen an Lebens­qua­lität und Lebens­er­wartung führen können. Aufgabe der Schlaf­labore ist es, diese Erkran­kungen zu erkennen und zu behandeln.

Impres­sionen

Schlaf­me­di­zi­ni­sches Zentrum

Aufnah­me­ge­spräch

Verka­belung der Patientin

Ein Beispiel einer schweren Erkrankung des Schlafes ist die Schlafapnoe:

Hierbei ist nicht nur das einfache Schnarchen ein gefähr­liches Symptom, sondern das Schnarchen, welches von gehäuften Atemaus­setzern (in der Regel bemerkt dies nur der Bettpartner) begleitet ist. Gehäufte Atemaus­setzer während der Nacht führen zu einem nicht erhol­samen Schlaf.

Der Betroffene wacht in der Regel morgens unaus­ge­schlafen auf, klagt häufig über Kopfschmerzen und fühlt sich während des Tages müde. Diese Tages­mü­digkeit ist u.a. Ursache für zahlreiche Unfälle, die in Folge von unzurei­chender Konzen­tration oder Sekun­den­schlaf­phä­no­menen auftreten. Unabhängig von den Problemen eines nicht erhol­samen Schlafes geht man davon aus, dass die schlaf­be­zo­genen Atmungs­stö­rungen Bluthoch­druck, Herzin­farkte und Schlag­an­fälle begünstigen.

Sofern bei einem Patienten eine entspre­chende Sympto­matik vorliegt, erfolgt in der Regel eine ambulante Unter­su­chung mittels eines tragbaren Aufzeich­nungs­ge­rätes, welches die Atmung, das Schnarchen, den Sauer­stoff­gehalt im Blut und auch den Herzschlag erfasst. vor einer solchen Unter­su­chung ist eine ausfüh­liche Diagnostik erfor­derlich. Sofern die klini­schen Hinweise typisch für das Vorliegen einer entspre­chenden Störung sind und/oder zusätzlich deutliche Verän­de­rungen in dem ambulant aufge­zeich­neten Schlaf­profil vorliegen, wird die weiter­füh­rende Abklärung im Schlaf­labor durch­ge­führt. Hier wird der ambulante Befund nochmals überprüft und es erfolgen zahlreiche  zusätz­liche Messungen während der Nacht (Hirnstrom­messung, Messung der Muskel­ak­ti­vität, Erfassung der Beinbe­we­gungen, Video­auf­zeichnung der Bewegungen im Schlaf usw.). Sollte sich der Befund einer thera­pie­be­dürf­tigen Störung bestä­tigen, wird oft eine Beatmungs­the­rapie begonnen.

Eine indivi­duelle Nasen­maske wird durch unsere speziell in der Schlaf­me­dizin ausge­bil­deten Schwestern angepasst. Über diese festsit­zende Nasen­maske wird mittels eines kleinen Beatmungs­ge­rätes ein konti­nu­ier­licher Luftstrom während der Nacht in die Lunge geblasen. Dieser Luftstrom verhindert, dass es zu einem Atemstill­stand kommt. Es ist wichtig, genau den Druck festzu­legen, der erfor­derlich ist, um die oberen Atemwege aufzu­halten. Die Überprüfung, inwieweit die Störungen durch die Behandlung beseitigt werden können, erfolgt in den nachfol­genden Schlaflabornächten.

Weiter­füh­rende Informationen: