Geschicht­liches

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1882: Peter Wegmann

Seine Entstehung verdankt das Marienkrankenhaus Kassel dem Ko­mmerzienrat Peter Wegmann, der 1882 in Rothen­ditmold eine Wag­gonfabrik gründete.

1902: Die ersten Schwestern

1902 stellte er den drei Schwestern aus dem Haus der Barmher­zigen Schwes­tern vom hl. Vinzenz von Paul in Fulda eines seiner Häuser auf dem Rothenberg zur Verfügung. So konnte unter besseren Voraus­setzungen eine gezielte ambu­lante Versorgung der erkrankten Arbeiter und deren Familien stattfinden.

1906: Grund­stück für den Klinikbau

Peter Wegmann übernahm den Unterhalt des Konvents, der dort eine Kranken­station einrichtete, die schon bald ans Ende ihrer Möglich­keiten gelangte. So bot er 1906 dem Mutterhaus ein 10.000 qm großes Grund­stück an, um darauf ein Krankenhaus zu betreiben. Darüber hinaus sorgte er für den Ausbau der Straße mit dazuge­hö­rigen Versorgungsleitungen.

1911: Der erste Spatenstich

Unter diesen Voraussetzun­gen konnte 1911 der erste Spaten­stich und die Grundsteinle­gung für den Bau des Kranken­hauses stattfinden.

1913: Feier­liche Einweihung

Schon 1913 fand die feier­liche Einweihung des Kranken­haus­ge­bäudes unter Gebet und Segen statt. Auch weiterhin konnten die Barmherzi­gen Schwestern mit der Unterstüt­zung Peter Wegmanns rechnen. Im ersten Weltkrieg ist es nur selbst­ver­ständlich gewesen, das Krankenhaus als Lazarett zu nut­zen, um weiterhin Kranke und Verletzte zu pflegen.

Die 40er Jahre

Selbst Rück­schläge im Jahre 1943, als das Krankenhaus fast vollständig zer­stört wurde, konnten Schwestern und übrige Mitar­beiter nicht davon abhalten, ihren Blick nach vorn zu richten. Bis zum Wieder­aufbau teilte man sich einen benach­barten Bunker mit dem Diako­nis­sen­kran­kenhaus. Mit dem Ende des zweiten Weltkrieges 1945 konnte der Wieder­aufbau beginnen und schon 1948 war es möglich, die letzten Patienten aus dem Bunker­kran­kenhaus in das größten­teils neu erbaute Kranken­haus zu verlegen.

Die 60er Jahre

Ende der 60er Jahre wurden das Perso­nal­wohnheim und eine Kranken­pfle­ge­schule mit 60 Plätzen in Betrieb genommen, später wurde auch die Küche um- und das Bettenhaus C angebaut, um steigenden Anfor­derungen zu entsprechen.

1999: Gründung der St. Vinzenz Krankenhaus gGmbH

Das Haus der Barmher­zigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul in Fulda gründet 1999 als allei­niger Gesell­schafter die St. Vinzenz Krankenhaus gGmbH, Fulda und übergibt die Träger­schaft ihrer vier Kranken­häuser (Marienkran­kenhaus Kassel, St. Elisabeth-Krankenhaus Volkmarsen, Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda und St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau) an die gGmbH.

Die 2000er

Der Anbau zur linken Seite des Haupt­ge­bäudes mit einem hochmo­dernen Opera­ti­ons­be­reich mit vier Sälen, dem Schlaf­labor mit Dachter­rasse sowie der zentralen Patien­ten­auf­nahme – rund um die Uhr auch für Notfälle geöffnet − sowie die Sanierung aller Stationen zu modernen Patien­ten­be­reichen mit freund­lichem Ambiente und hohem Komfort sind dabei die auffäl­ligsten Neuerungen. Als Ersatz für die “in die Jahre gekom­menen” Räumlich­keiten der ehema­ligen Kranken­pfle­ge­schule konnte Ende 2010 ein neuer Seminar­be­reich mit moderner Veran­stal­tungs­technik eröffnet werden. Auf dem Gelände der ehema­ligen Schule wurden für Patienten, Besucher und Mitar­beiter weitere Parkflächen geschaffen. Der Empfangs­be­reich wurde komplett erneuert und im Jahr 2013 wurde ein Bistro fertig gestellt. Im Jahr 2014 wurde das Erdge­schoss im Bereich des Bauteil C saniert und im Bauteil B Räumlich­keiten zur Optimierung des Aufnah­me­pro­zesses geschaffen.

Die bauliche Weiter­ent­wicklung mit Ausbau- und Moder­ni­sie­rungs­maß­nahmen ist weiterhin in vollem Gang. Um der Entwicklung des stetig steigenden Patien­ten­auf­kommens gerecht zu werden, wird über den Parkflächen in der Verlän­gerung des Bauteil C aktuell ein Neubau zur Erwei­terung der Kapazi­täten für die ambulante und stationäre Patien­ten­ver­sorgung am Gesund­heits­standort Marienkrankenhaus Kassel errichtet.

2008: Gründung der Marienkrankenhaus Kassel gGmbH

Anfang 2008 wurde unter dem Dach der St. Vinzenz Krankenhaus gGmbH Fulda die Marienkrankenhaus Kassel gGmbH gegründet. Die Ausglie­derung der einzelnen Häuser ist Teil des Konzeptes zur Dezen­tra­li­sierung der Entschei­dungen und Verant­wor­tungen bei gleich­zei­tiger effizi­enter Nutzung von Syner­gie­ef­fekten durch intensive Zusam­men­arbeit auf den verschie­denen Gebieten des Kranken­haus­ma­nage­ments. Als Geschäfts­führer wurde Dipl. Ges.-Ök. Michael Schmidt bestellt.

2014: Fusion mit dem St. Elisabeth-Krankenhaus Volkmarsen

Am 1. Januar 2014 sind die  St. Elisabeth-Krankenhaus Volkmarsen gGmbH mit der Marienkrankenhaus Kassel gGmbH fusio­niert. Die Marienkrankenhaus Kassel gGmbH als Gesell­schaft der St. Vinzenz Krankenhaus gGmbH, Fulda ist nun neuer Träger der beiden Kranken­häuser. Die bereits seit Jahren erfolgte enge Zusam­men­arbeit der beiden Kranken­häuser, deren Leitungen in Perso­nal­union für beide Einrich­tungen verant­wortlich waren, erfolgt zukünftig in einer gemein­samen recht­lichen Gesellschaft.

2015/2016: Neubau in Verlän­gerung des C-Trakts

Im Winter 2015/2016 konnte der Neubau in der Verlän­gerung des Bauteils C mit Neuro­chir­ur­gi­scher und Neuro­lo­gi­scher Praxis sowie Räumen für die ambulante Physio­the­rapie im Erdge­schoss, Schlaf­labor mit erwei­terten Kapazi­täten im 1. OG sowie einer Stati­ons­er­wei­te­rungen der Ebene 3 mit hochwertig ausge­stat­teten Wahlleis­tungs­zimmern in Betrieb gehen.

Heute: Neubau Medizi­ni­sches Gesundheitszentrum

Im Winter 2020 wurde unser Medizi­ni­sches Gesund­heits­zentrum fertig­ge­stellt. Seit 4. Januar 2021 steht unseren Patienten in unserem neuen MVZ des Marien­kran­ken­hauses Kassel in der Marburger Straße 85/85a in unmit­tel­barer Nähe zur Klinik ein hochwer­tiges Angebot zur ambulanten medizi­ni­schen Versorgung zur Verfügung. Unser MVZ in der Opern­straße 9 hat im Dezember 2020 seine Türen geschlossen.