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  1. 09.10.2020

    IT-Mitarbeiter für den Bereich First- und Second Level Support (m/w/d)

    Die St. Vinzenz gGmbH Fulda ist mit fünf Krankenhausstandorten, fünf Pflegeeinrichtungen, vier...
  2. 07.10.2020

    Stellvertretenden Abteilungsleitung in der Funktion einer Bereichsleitung (m/w/d), in Vollzeit für zwei Stationen und IMC (Überwachung, interdisziplinär)

    Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/ einen Stellvertretenden Abteilungsleitung in der...
  3. 07.10.2020

    Abteilungsleitung (m/w/d), in Vollzeit als Elternzeitvertretung für unsere Endoskopie Abteilung

    Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/ einen Abteilungsleitung (m/w/d), in Vollzeit als...
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Gesundheitstipp Hygiene

Sommer genießen – Lebensmittelinfektionen vermeiden

Tipps von Dr. Markus Schimmelpfennig, Krankenhaushygieniker Marienkrankenhaus Kassel


sparerips-899306 1920Jetzt ist Sommer! Zeit für einen gemütlichen Kaffeeplausch, einen netten Grillabend oder ein erfrischendes Eis. Doch wo Genuss lockt, lauern leider auch Gefahren. Die Rede ist von Lebensmittelinfektionen. Damit Sie von diesen verschont bleiben, möchten wir Ihnen nachfolgende Informationen geben.
Sensible Lebensmittel sind z. B. Kuchen mit nicht durchgebackener oder durcherhitzter Füllung oder Auflage, Speiseeis, Milch- und Eiprodukte, Feinkost sowie Saucen, Marinaden, Mayonnaisen, ferner Milch und Milchprodukte, Fleisch- und Fleischprodukte sowie Fisch und Meeresfrüchte wie Muscheln, Garnelen.

Niemand kann verhindern, dass krankmachende Keime in die Küche hineinkommen. Man kann aber sehr wohl verhindern, dass Keime aus der Küche über Lebensmittel wieder herauskommen. Dabei gilt schlicht und ergreifend die Einhaltung der Regeln der Lebensmittelhygiene. Das heißt:

  • Kühlpflichtige Lebensmittel durchgängig in der Kühlkette halten, möglichst erst kurz vor Verzehr zubereiten und dann gleich konsumieren.
  • Aus der Tiefkühlung entnommenes Eis zügig verzehren, nicht lange herumstehen lassen und schon gar nicht etwa wieder einfrieren.
  • Vor der Zubereitung von Speisen stets gründlich die Hände waschen, die Arbeitsflächen säubern und nur mit sauberen Messern, Schneidbretter etc. arbeiten.
  • Bei Fleisch und Wurstgerichten sind Sie auf der sicheren Seite, wenn Sie diese durchgaren und nicht medium oder nur kurz angebraten verzehren.
  • Die Schüssel, in der Sie Ihren Salat zubereiten, muss penibel sauber sein.
  • Keinesfalls dürfen Sie die Schüssel ungereinigt weiterverwenden, in der Sie zuvor Tiefkühlfleisch oder -geflügel aufgetaut haben. Das Auftauwasser ist hochgradig keimbelastet, auch mit multiresistenten Bakterien!

Rohfleisch, insbesondere Gehacktes und auch Geflügel können viele Keime enthalten, das gleiche gilt für Fisch und Meeresfrüchte. Deswegen gilt hier die Regel:

  • gut kühlen (4 °C)
  • frisch verarbeiten
  • sauber verarbeiten
  • nur durcherhitzt genießen

Wir geben Ihnen diese Hinweise, weil Lebensmittelinfektionen in Deutschland häufiger sind als man gemeinhin annimmt. Gemeldet werden etwa 200.000 Fälle pro Jahr mit einer angenommenen Dunkelziffer um Faktor 10, sprich 2.000.000 im Jahr. Das ist keine Bagatelle!
Die Symptome sind nicht lustig: Sie reichen von Übelkeit, Erbrechen und Durchfall bis zu Kreislaufproblemen und Herzrhythmusstörungen durch den Flüssigkeits- und Elektrolytverlust! Das kann Sie je nach Erreger nach sehr kurzer Zeit – ab 45 Minuten nach Verzehr bei Toxinbildnern – bis einige Tage danach treffen!
Führende Erreger im Sommerhalbjahr sind dabei die Camphylobacter und die Salmonellen. Im Winterhalbjahr dominieren eher die Viren, in erster Linie Rota- und Noroviren.
Unsere Hinweise sollen genau dazu dienen, Ihnen eine solche Infektion zu ersparen, damit Sie Ihren Sommer unbeschwert und ohne Reue genießen können!

Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer!


 

 

Letzte Hilfe

HR-Reihe Lebenserfahrungen zwischen Leben und Tod: Die letzten Helferinnen

Zwillinge im HREs sollte im Leben eine letzte Hilfe geben, es gibt ja auch eine erste. Das meinen die Zwillinge und Palliativfachkräfte Susanne und Sabine Weingardt aus dem Marienkrankenhaus Kassel. Doch was ist das genau, was ist letzte Hilfe in seiner Gänze?

Eine Frage, die sich die meisten noch nie gestellt haben. In einem Seminar bei den beiden lässt sich das lernen, denn mit guten Helfern an der Seite ist der letzte Weg für alle Betroffenen um Vieles leichter.

Hier der komplette HR-Beitrag: Letzte Hilfe (4)


 

Geprüfte Qualität der Diabetologie

Diabeteszentrum im Marienkrankenhaus Kassel ist zertifiziert

Diabetologie MKH 3Kassel, 27. Juli 2020: Nun ist es offiziell: Das Marienkrankenhaus Kassel hat von der Deutschen Diabetes Gesellschaft, kurz DDG, das Zertifikat „Zertifiziertes Diabeteszentrum DDG – Stationäre Behandlungseinrichtung für Patienten mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes“ erhalten.

Diabetes ist die Volkskrankheit Nr. 1 in Deutschland. Mehr als sechs Millionen Menschen in Deutschland sind betroffen. Sie brauchen fachübergreifende Behandlung in spezialisierten Zentren, Kliniken oder Praxen. Um diese qualitativ hochwertige Versorgung zu gewährleisten, zertifiziert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) die Einrichtungen, die hohe definierte Anforderungen erfüllen. Dies ist dem Marienkrankenhaus Kassel jetzt gelungen.

Dr. Marina Rippl, Oberärztin des Diabeteszentrums, erläutert: „Die Zertifizierung der DDG zeigt uns und unseren Patienten die neue Qualität unserer medizinischen und pflegerischen Versorgung, die wir gemeinsam mit den Ärzten und Pflegeteams leisten.“ „Ich sehe es als Auszeichnung unserer Arbeit der letzten Monate, in denen wir den Bereich neu etabliert haben", fügt der Chefarzt der Abteilung Innere Medizin, Prof. Dr. med. Martin Konermann, hinzu. „Letztendlich ist die Zertifizierung ein Zeichen dafür, dass wir uns am Marienkrankenhaus mit der Stoffwechselerkrankung Diabetes intensiv befassen. Für die an Diabetes erkrankten Patienten bedeutet dies ein besonderes Maß an Sicherheit in der Behandlung.“

Die Zertifizierung unterstreicht das hohe Qualitätsniveau auf dem Behandlungsgebiet der Diabetologie im Marienkrankenhaus.

Um zertifiziert zu werden, müssen definierte Anforderungen erfüllt werden: So ist beispielsweise verpflichtend, eine entsprechende Anzahl an speziell qualifiziertem Personal zu beschäftigen. Im Marienkrankenhaus Kassel steht mit Dr. Marina Rippl (Foto rechts) eine ausgebildete Fachärztin für Diabetologie (DDG und LÄK) zur Verfügung, die mit einem Team, bestehend aus einer Diabetesberaterin, Wundmanagern und dem Pflegepersonal zusammenarbeitet. Regelmäßige Fortbildungsmaßnahmen zum Thema Diabetes gehören für alle Klinikmitarbeiter zum Pflichtprogramm.

Interdisziplinäre Versorgung

Besonders hervorzuheben ist das interdisziplinäre, das heißt fachübergreifende Versorgungskonzept in der Klinik. Es werden also nicht nur Patienten betreut, die wegen des Diabetes stationär aufgenommen werden, sondern insbesondere diejenigen, die wegen anderer Erkrankungen bei uns behandelt werden und den Diabetes sozusagen im Gepäck haben.
Die Abteilung steht außerdem in engem Austausch mit der medizinischen und chirurgischen Fachabteilung, dem im Marienkrankenhaus befindlichen Adipositaszentrum und externen Kooperationspartnern der Bereiche Augenheilkunde, Neurologie, Nephrologie, Psychologie, Gynäkologie, Orthopädie Schuhmacher und einem Gefäßzentrum. Somit verfügt das Diabeteszentrum über vielfältige Möglichkeiten für Diagnostik und Therapie.

Für die Diabetesberaterin Claudia Steinbach (Foto links) stehen die individuelle Beratung und Schulung der Patienten mit Diabetes mellitus im Vordergrund. „Nur wer gut informiert ist, kann die Therapie sicher führen und die richtigen Entscheidungen treffen.“

„Diabetes kann man im klassischen Sinn zwar nicht heilen", erklärt Prof. Konermann. "Aber mit der richtigen medikamentösen Einstellung und entsprechender Schulung können viele Diabetes-Patienten gut und ohne große Einschränkungen leben. Dabei helfen wir.“

Mehr Informationen finden Sie hier: Diabeteszentrum Marienkrankenhaus Kassel


   

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