Marienkrankenhaus Kassel
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Chirurgie auf höchstem Niveau

12 10 16 Marienkrankenhaus OP 2054Im Marienkrankenhaus Kassel werden jährlich über 4000 Patienten bauchchirurgisch versorgt. Mit über 1500 Operationen jedes  Jahr übersteigt allein das Hernienzentrum der Klinik die für eine Zertifizierung geforderte Mindestmenge von Eingriffen um ein Vielfaches. Damit zählt es zugleich zu den führenden Einrichtungen für Hernienchirurgie in Deutschland.

„Diese im Bundesdurchschnitt sehr hohen Fallzahlen sind Resultat einer langjährigen hohen Spezialisierung der jeweiligen Abteilungen“, erklärt Marienkrankenhaus-Geschäftsführer Michael Schmidt. So gliedert sich die Chirurgische Klinik des Marienkrankenhauses in verschiedene Spezialgebiete, darunter etwa die Schilddrüsen-, die Darm- und die Hernienchirurgie.

Auch die personelle Ausstattung der Chirurgischen Klinik im Kasseler Marienkrankenhaus, zu der neben dem Hernienzentrum auch das Adipositas- sowie das Refluxzentrum Nordhessen zählen – alle drei sind selbstverständlich zertifiziert – sucht ihresgleichen: Hier arbeiten 20 Ärzte, darunter 14 Fachärzte. „Damit verfügen wir über eine herausragende Aufstellung an Medizinern“, sagt Schmidt.

Gemeinsam ist allen Abteilungen die besonders schonende Methode der Eingriffe: Bei den meisten Operationen setzen die Chirurgen auf die minimal-invasiven Chirurgie. Hierbei werden die Operationen nicht durch einen großen Bauchschnitt vorgenommen, sondern mit Hilfe einer Videokamera und von Miniatur-Instrumenten, die über schmale Metallhülsen eingeführt werden. Dazu steht die bestmögliche Videotechnik mit hochauflösender 3-D-Technik zu Verfügung.
Die Quote dieser Methode ist beispielsweise bei Eingriffen am Darm am Marienkrankenhaus mit circa 80 Prozent weit höher als in Deutschland üblich. Schmidt: „So liegt der Durchschnitt bundesweit bei etwa 30 Prozent.“ Anwendung findet die schonende, minimal-invasive Technik in vielen Bereichen – etwa bei Gallenblasen- und Leistenbruchoperationen, aber auch bei Magen- und Darmkrebs. Darüber hinaus wird das Verfahren auch für die meisten Operationen an der Speiseröhre und am Magen genutzt. Der Vorteil der Methode liegt darin, dass die Operationen äußerst präzise und schonend erfolgen und so die allgemeine Belastung für die Patienten sehr viel geringer ist. Dadurch wird die Gefahr bestimmter Komplikationen entscheidend gemindert und der Heilungsprozess kann durch die vergleichsweise kleinen Einschnitte schneller voranschreiten.

Aus der Kombination aus modernster Medizintechnik und der besonderen Erfahrung der Chirurgen auf ihren jeweiligen Kompetenzgebieten resultiert eine besonders hohe Patientensicherheit und entsprechende -zufriedenheit, die durch Patientenumfragen bestätigt wird. Autorin: Vera Glass


 


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